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Gewerkschaften ohne Vollbeschäftigung

Peter Bleses og Antje Vetterlein

Westdeutscher Verlag 2002 191 s. ISBN: 3531138545
Bogomtale fra forlaget.

Die Bundesrepublik Deutschland war bis in die 70er Jahre hinein eine traditionelle Vollbeschäftigungsgesellschaft. Vor allem die Gewerkschaften verknüpften ihre politischen Strategien eng mit diesem Vollbeschäftigungsmodell. Sie sind daher stark von den Auflösungstendenzen der traditionellen Vollbeschäftigungsgesellschaft betroffen. Das Buch beschreibt zunächst die sozialen, ökonomischen und politischen Wandlungsprozesse und analysiert anschließend die Auswirkungen auf die Gewerkschaften ebenso wie deren Reaktionen. Die Gewerkschaften - so lässt sich zeigen - sind politikfähig. Weitere riskante Anpassungsstrategien sind jedoch notwendig, um den Wandel bestehen zu können.

Über den Autor

Dr. Peter Bleses ist Diplom-Politologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeitsrecht des juristischen Seminars der Universität Oldenburg. Antje Vetterlein ist Diplom-Soziologin und promoviert am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz.

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung: Gewerkschaften und die Vollbeschäftigung - 2. Vollbeschäftigungspolitik: Wollen und Können - 3. Ohne Vollbeschäftigung: Arbeitswelt, Gesellschaft und Sozialpolitik - 4. Ein "neuer Typ" von Vollbeschäftigung? Die Position der Gewerkschaften - 5. Auf dem Weg zu Vollbeschäftigung? Das Bündnis für Arbeit 6. Politik ohne Vollbeschäftigung: Chancen, Risiken und Perspektiven gewerkschaftlicher Strategien